Eine Idee, die nicht gut durchdacht ist

Tatort: eine Arztpraxis in Deutschland. Um Laborergebnisse schnell zu bekommen, macht es natürlich Sinn, dass der Postbote während der Praxisöffnungszeiten seine Post am Sprechstundenempfang abliefern soll. Was macht der Postbote allerdings, wenn gerade Mittagspause ist?
Dann muss die Post natürlich in den Briefkasten geworfen werden. Doch was passiert, wenn der Postbote zum Beispiel eine Stuhlprobe abliefern muss? Ganz offensichtlich wird die ebenfalls in den Postkasten geworfen. Ist das aber eine kluge Idee? Naja, das hängt natürlich auch davon ab, wann der Postkasten entleert wird… In unserem Fall können wir uns gut vorstellen, dass die Post erst nach einer gewissen Zeit aus dem Briefkasten genommen wurde und das klingt ja wirklich nicht appetitlich.
Ein unerwartetes Verbot

An der Schule wird natürlich auch gerne mal experimentiert, wozu sonst hat man denn Chemie- oder Physikunterricht? Auch in Bio kann man ganz hervorragende Experimente machen. Allerdings sind wir über dieses Verbotsschild doch dann ein wenig überrascht oder hat hier schon mal jemand davon gehört, dass jemand versucht hätte, Hühner in Schulspinden zu züchten?
In London gibt es allerdings tatsächlich eine Schule, an der Hühner gehalten werden. Die Fielding Primary School hatte 2020 bereits sieben dieser Flügeltiere. Allerdings werden diese Tiere ganz artgerecht im Garten gehalten. Die Schulkinder kümmern sich um die Hühner. Im Umgang mit den Tieren lernen die Kids, selbstbewusster zu sein.
Eine verständliche Bitte

“Bitte nehmen Sie nur ihr eigenes Kind mit nach draußen” scheint uns ein sehr legitimes Anliegen. Obwohl das Schild sehr wahrscheinlich einen sehr ernsten Hintergrund hat, mussten wir doch im ersten Moment schmunzeln. Wir nehmen an, dass es sich hier um eine Kindergartentür handelt.
Spätestens seit “Kevin – Allein zu Haus” (1990) wissen wir, dass Eltern durchaus in der Lage sind, ihre Kinder in einer stressigen Situation zu vergessen. Deshalb können wir uns vorstellen, dass man eventuell auch mal zum falschen Kind greift, wenn es stressig wird. Was letztendlich aber dazu geführt hat, dass dieses Schild aufgehängt wurde, können wir euch leider aber nicht verraten.
Die Fallstricke von Online-Übersetzungen

Fremdsprachen stellen heute kaum noch eine Hürde da, da es mittlerweile viele tolle Online-Übersetzungshilfen gibt. Allerdings lohnt es sich doch auch immer wieder, die Übersetzungen von einem Muttersprachler Korrektur lesen zu lassen, um peinliche Pannen zu vermeiden.
Hier zum Beispiel die Aufforderung an das Reinigungsteam, eine Rampe nicht zu wachsen. Im Deutschen ist das Verb ‘wachsen’ ein Teekesselchen und kann sich sowohl auf das Wachsen bzw. Polieren von Böden beziehen als auch das Wachstum, wenn also etwas größer wird. Doch das Übersetzungstool kannte nur eine Bedeutung, weshalb der englische Satz dazu auffordert, die Rampe nicht größer werden zu lassen.
Verbote

Verbote gibt es ja viele: Parkverbote beispielsweise. Dann gibt es natürlich auch Schilder, die uns darauf hinweisen, dass Rauchen nicht gestattet ist. In Museen findet man häufig die Aufforderung, keine Fotografien von den Exponaten zu machen und Hunde im Park dürfen meist nicht ohne Leine rennen. Mobiltelefone werden in bestimmten Situationen auch nicht gerne gesehen.
Auch wenn wir Verbote vielleicht doof finden, normalerweise kann man sie zumindest nachvollziehen. Aber wie sieht es hier mit diesem Beispiel aus? Warum sollten Luftpumpen wohl draußen bleiben? Sind sie besonders aggressiv? Versperren sie Anwohnern den Weg? Machen Sie überall hin, wie der beste Freund des Menschen? Fragen über Fragen.
Ein kleiner Snack zwischen durch?

Man kennt es, man wird vom Hunger geplagt und braucht schnell einen kleinen Snack. Wer von einer Heißhungerattacke heimgesucht wird, ist meist nicht wählerisch. Aber wenn ihr in dieser Position seid, würdet ihr an der Flüssigseife naschen? Nein? Wir auch nicht und doch scheint das Schild genau auf dieses Szenario hinzudeuten.
Hat jemand vielleicht den Seifenspender mit einem Wasserspender verwechselt und versucht, die Flüssigseife zu trinken? Eventuell hat ein Kind geglaubt, dass es sich um eine leckere Limo handelt. Übrigens, wo wir von Seife und indirekt Mund reden: Es war früher üblich, unerzogenen Kindern, die Fäkalsprache benutzten, den Mund mit Seife auszuwaschen. Gut, dass wir diese Zeiten hinter uns gelassen haben!
Bitte an die Mitmenschen denken!

Die meisten Schilder und Zettel, die man in freier Wildbahn findet, sollen das reibungslose Miteinander mit den Mitmenschen garantieren. Stellt euch mal vor, ihr seid abends im Großraumbüro,müsst schnell auf die Toilette gehen und glaubt, ihr seid alleine. Ihr sitzt also auf eurem Thron am stillen Örtchen und erleichtert euch, dann geht auf einmal das Licht aus.
Das sind Szenen aus einem Horrorfilm! Okay, das ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben, aber wenn ihr euch im Dunkeln auf einer Toilette zurechtfinden müsst, dann ist das sicherlich nicht angenehm. Ihr müsst die WC-Spülung finden, eure Kabinentür öffnen und die Hände waschen … Alles ganz schön kompliziert, wenn es um euch rum zappenduster ist.
Danke für den Hinweis

Man möchte meinen, dass es für dieses Verbotsschild keinen Bedarf gibt, aber seine Existenz belehrt uns eines Besseres. Trotzdem gehen wir davon aus, dass jemand eine Gondel nicht mit voller Absicht zu seinem stillen Örtchen umfunktioniert (wir sind ja schließlich nicht in einem Festzelt beim Oktoberfest!).
Wir gehen davon aus, dass es sich hier um einen absoluten Notfall gehandelt hat. Vielleicht ist die Gondelfahrt sehr lang? Und eventuell hatte die Person Durchfall. Was soll man also machen, wenn keine Toilette in der Nähe ist? Da fällt die Wahl vielleicht auf eigene Hose oder Gondelinnenraum. Wie würdet ihr euch in so einer Situation entscheiden? Ganz klar, in unserem Szenario handelt es sich also um einen Notfall.
Knabbern verboten

Nein, wir haben auch keine Idee, warum jemand sich genötigt sieht, diesen Zettel in sein Ladenfenster zu hängen. Aber es scheint in diesem Geschäft ja ganz offensichtlich häufig vorzukommen, dass das Personal angeschlabbert wird. Richtet sich die Bitte vielleicht an Vierbeiner?
Mal abgesehen davon, dass wir es als absolut sinnvoll erachten, nicht am Ladenpersonal zu lecken, ist es mittlerweile auch nicht mehr gestattet, Umschläge und Briefmarken anzulecken. Zumindest nicht als Postbeamter. Lasst uns diese Umstände näher erklären: Wer heute seine Post in einer Filiale abgibt, darf sich nicht wundern, dass die Gummierung mit einem Schwämmchen befeuchtet wird. Dadurch soll nämlich die Ansteckungsgefahr, die sonst von dem Speichel ausgeht, minimiert werden.
Kinderweitwurf?

Auf den ersten Blick ist dieses Schild nicht spektakulär. Besucher sollen vor den Gefahren gewarnt werden, die von den freifliegenden Greifvögeln ausgehen. Das macht Sinn, das können wir ohne Probleme nachvollziehen. Wer aber weiter liest, kommt schnell ins Grübeln: “Zu ihrer Sicherheit keine Kinder über den Zaun halten …” - okay, auch das verstehen wir.
Aber dann endet der Satz mit dem Zusatz: “... oder werfen.” Wir gehen davon aus, dass keine verantwortungsvollen Eltern ihre Kinder bewusst einer Gefahr aussetzen würden. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass Erziehungsberechtigte brenzlige Situationen falsch einschätzen. Dazu gehören eben auch häufig Interaktionen mit Tieren. Ob “werfen” hier allerdings der richtige Begriff ist, sei dahin gestellt.
Der Unterschied zwischen senkrecht und waagerecht

Der Unterschied zwischen senkrecht und waagerecht kann mit unter essenziell sein, wie dieses Hinweisschild beweist. Wer allerdings Probleme mit diesen Begrifflichkeiten hat, für den gilt wahrscheinlich in leicht abgeänderter Form die alte Spruchweisheit: “Wer nicht hören will, der muss fühlen.”
Wir glauben ja, dass das Problem eher an ungeduldigen Zeitgenossen liegt, die möglichst schnell weiterfahren wollen. Das passiert ja häufiger im Straßenverkehr. Nehmen wir zum Beispiel Straßenlampen, einige Leute wollen partout nicht bei dunkelorange ihren Wagen anhalten und drücken stattdessen viel lieber auf die Tube. Wir können uns gut vorstellen, dass es auch Verkehrsteilnehmer gibt, die zu ungeduldig sind, darauf zu warten, dass die Schranke komplett senkrecht steht, bevor sie weiterfahren.
Vorsicht, Ausstellungsstück!

Wer kennt die Situation nicht: Man ist unterwegs und auf einmal drückt die Blase. Um sich zu erleichtern, muss man schnell das stille Örtchen aufsuchen, doch das ist leider nicht immer so einfach. Häufig sind die öffentlichen WCs weder leicht erreichbar noch gut gepflegt. Findet man eine saubere Toilette, dann kommt das schon in etwa einem Sechser im Lotto gleich.
Man will auch gar nicht so wählerisch sein, doch leider sind die Umstände meist gegen einen. Vielleicht führt das dazu, dass einige IKEA-Besucher daher durchaus ihr Glück im Ausstellungsraum versuchen wollen. Die Konsequenz ist dann dieses witzige Schild, dass die Kunden darauf hinweist, wo sie tatsächlich ein WC finden könnnen.
Keine Beihilfe zum Fledermausfreitod

Fledermäuse sind ja leider ein wenig in Verruf geraten. Das liegt daran, dass die possierlichen Tiere nämlich eine Vielzahl von Viren haben, die sie mit unter auch auf den Menschen übertragen können. Doch für unsere Ökosysteme sind die Flattermänner durchaus wichtig, da sie zur Schädlingsbekämpfung beitragen. Der Kot der Tiere, der als Höhlenguano bekannt ist, kann außerdem als Düngemittel benutzt werden.
Wir können aber verstehen, dass sich dieser Anwohner genötigt sah, die übrigen Hausbewohner darauf hinzuweisen, die Fenster geschlossen zu halten, um zu vermeiden, dass Fledermäuse ins Haus kommen. Wer möchte schon Flattermännerkot entfernen? Außerdem will wahrscheinlich auch niemand dazu beitragen, dass die Tiere im Bad verenden.
Nur Ungetarnte haben Zutritt

In letzter Zeit haben wir uns daran gewöhnt, dass wir in Shops eine Maske tragen sollen. Da scheint dieses Schild, dass seine Gäste dazu auffordert, die Filiale nur unmaskiert zu betreten, doch eher ungewöhnlich. Es scheint für die Existenz des Schilds zwei Gründe zu geben: Zum einen wird die Bildaufnahme noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie entstanden sein.
Zum anderen solltet ihr auch darauf achten, um welche Art Lokalität es sich hier handelt. Am rechten unteren Schildrand kann man lesen, dass es hier um Spiel und Wetten geht. Das Geschäft ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wettlokal und dass man da nicht maskiert wie die Panzerknacker erscheinen sollte, dürfte wohl (fast) jedem klar sein.
Glasklare Anweisung

Die Aufforderung dieses Aushangs ist sehr eindeutig. Hier wird darum gebeten, dass man seine Notdurft nicht hinter dem Mattenwagen verrichtet. Dieser Aushang scheint in einer Turnhalle gemacht worden zu sein. Allein das Wort “Turnhalle” könnte jetzt bei dem einen oder anderen schmerzliche Erinnerungen wachrufen, denn das Unterrichtsfach Sport gehört häufig zu den besonders traumatischen Erfahrungen der eigenen Schulzeit.
Ob der Stress einer bevorstehenden Turnstunde allerdings dazu führte, dass sich hier ein Schüler erleichtern musste? Vielleicht handelt es sich auch nur um einen besonders miefigen Schulstreich? Wir hoffen natürlich, dass das Schild die gewünschte Wirkung zeigte, denn wir können uns kaum vorstellen, dass der Schulsport in Kombination mit dem charakteristischen Duft von Kot besonders angenehm ist.
Widerspruch

Das Leben ist von Widersprüchen geprägt. Wir alle wollen reich sein, aber nur einer von uns Elon Musk (die Frage ist natürlich, ob wir überhaupt Elon Musk sein wollen, aber die Erörterung dieser Problematik führt leider vom Thema weg). Diese Dualität bzw. Widersprüchlichkeit zieht sich letztendlich durch sämtliche Lebensbereiche.
Auch bei der Quelle des Heiligen Valentini scheinen wir diesem Problem zu begegnen. Auf der einen Seite steht auf dem Bronzeschild, dass das Trinken des Quellwassers ein langes Leben verspricht. Daneben hängt ein Hinweis, dass es sich um kein Trinkwasser handelt. Will hier jemand vermeiden, dass wir unsterblich werden? Oder, und das ist wahrscheinlicher, es handelt sich hier um einen berechtigten Warnhinweis.
Verwechslungsgefahr

Eine klare Beschilderung macht das Leben im Zweifel einfacher. In diesem Fall verstehen wir sehr gut, warum jemand ein Hinweis anbringen wollte, welcher dieser Knöpfe der Türöffner ist. Immerhin will niemand, dass jemand aus Versehen den Rauchabzug betätigt, das könnte schließlich zu einer peinlichen Situation führen.
Allerdings sind wir uns nicht sicher, dass es sich hier um eine klare Beschilderung handelt. Oder doch? Wir könnten uns vorstellen, dass der Aufkleber “Tür auf” als Erster angebracht wurde. Eventuell wurde der aber zu häufig übersehen, weil er sich nicht auf Augenhöhe befand. Aus diesem Grund sah man sich genötigt, die Schilderstraße anzubringen, um den Blick des Besuchers zum richtigen Türöffner zu lenken.
Achtung: Dieser Hautschmuck ist für immer

Tattoos sind in den letzten Jahrzehnten sehr populär geworden. In einigen Subkulturen wie dem Punk gehört der Hautschmuck schon zum guten Ton. Was also früher eher verpönt war, ist heute eine florierende Industrie. Täglich lassen sich Menschen die bunten Bildchen auf ihre Haut stechen und der Fantasie bei der Motivwahl sind dabei wirklich keine Grenzen gesetzt, wie ihr sehen werdet.
Doch wie einige der folgenden Bilder auch beweisen: Der Besuch im Tattoostudio bedeutet nicht, dass man mit einem tollen Hautschmuck nach Hause geht. Wer sich sein Tattoo im Hinterladen bei Karl-Heinz oder Tante Uschi für wenig Geld stechen lässt, muss damit rechnen, dass er das bekommt, wofür er bezahlt.
McDonalds - Ich liebe es?

Ob man den McDonalds-Hamburger nun mag oder nicht, es wird kaum eine Person geben, die das Symbol der Fast-Food-Kette nicht kennt. Wir sind uns auch sicher, dass Mäckes, wie die Kette umgangssprachlich auch genannt wird, einige sehr treue Fans hat.
Aber könnt ihr euch vorstellen, nur weil ihr Big Macs liebt, gleich ein Mc-Donalds-Kassenbon auf den Unterarm tätowieren zu lassen? Nein, wir auch nicht und doch beweist das Foto, dass es zumindest einen Menschen gibt, der sich dieses ungewöhnliche Motiv stechen ließ. Der Grund für die Motivwahl ist uns leider nicht bekannt, wir könnten uns vorstellen, dass es sich um eine verlorene Wette handelte.
Marilyn who?

Norma Jeane Mortenson beflügelt heute noch die Vorstellung vieler Kinofans. Keine Frage, Marilyn Monroe ist eine Ikone, die in den 50ern- und 60ern-Jahren eines der ganz großen Sexsymbole war. Fast jeder kennt das Bild, das Marilyn in einem weißen Kleid zeigt, wie sie auf einem Lüftungsschacht steht und der ausgepustete Wind den Rocksaum hochwirbeln lässt.
Und gerade weil Marilyn so ikonisch ist, können wir dieses Tattoo nur tragisch nennen. Man erahnt zwar, dass es sich bei dem Tattoo um den blonden Hollywoodstar handelt, aber schön geht eindeutig anders. Da bleibt uns nur die Frage, ob der Träger dieses Tattoos tatsächlich glücklich mit dem Ergebnis ist?
Teenage Mutant

Die “Teenage Mutant Ninja Turtles” sorgen seit den 80er-Jahren für Gerechtigkeit. Die Schildkrötenbrüder Leonardo, Michelangelo, Donatello und Raphael wurden von den Comicbuchkünstlern Kevin Eastman und Peter Laird entworfen. Zunächst sollte die Serie eine Parodie auf beliebte Superheldencomics werden. Bald schon eroberten die vier Ninjaschildkröten die Welt.
Aufgrund der Beliebtheit der Ninja Turtles können wir verstehen, dass es Leute gibt, die ihre Nerd-Liebe durch Tattoos zum Ausdruck bringen wollen. Aber würdet ihr so weit gehen, dass ihr euch Michelangelo, der hier an der orangenen Augenbinde zu erkennen ist, auf die Nase stechen lassen würdet? Ehrlich gesagt hoffen wir, dass es sich hierbei um kein richtiges Tattoo handelt, sondern nur ein wenig Make-up.
Evolutionslinie

Dass der Mensch vom Affen abstammt, ist kein Geheimnis. Wie wir als Lebewesen lernen, auf zwei Beinen zu gehen, ist eine interessante Geschichte. Um diese zu verdeutlichen, wird häufig ein ähnliches Schaubild verwendet, das die Person hier tätowiert auf dem Unterarm trägt.
Wir müssen gestehen, die Idee ist gar nicht mal so schlecht, immerhin ist das Tattoo aus nur einer Linie gestochen worden und verdeutlicht so auch noch mal symbolisch, wie Affen und Menschen entstanden sind. Das gesagt, der Umriss der Figur in der Mitte macht uns doch ein wenig Sorgen, denn sie sieht weder menschlich noch besonders tierisch aus. Vielleicht eher außerirdisch?
Non, je ne regrette rien!

Die französische Chansonsängerin Edit Piaf sang einst so schön auf Französisch: “Nein, ich bereue nichts!” Richtig so, manchmal muss man einfach kein schlechtes Gewissen haben. Vielleicht um sich selber daran zu erinnern, ließ sich diese Person die Worte “No regrets” (sic), also “keine Reue”, auf den Unterarm stechen …
Das Problem: Das englische Wort für Bedauern ist hier leider falsch geschrieben. Es ist ein ‘e’ zu viel im Wort. Wer sich also Sätze oder Ähnliches tätowieren lässt, sollte lieber drei Mal prüfen, dass sie a. das wiedergeben, was man vermitteln will und b. alles richtig geschrieben wurde. Hoffen wir mal, dass das selbst gewählte Motto auch bei diesem Tattooreinfalll greifen wird!
Vorausschauend geplant

Fingertattoos sind mittlerweile ja auch nicht mehr ganz so verpönt, wie sie es einmal waren. Trotzdem sollte sich jeder im Klaren sein, dass er bzw. sie mit diesem Tattoo nicht in einer Bank arbeiten wird. Trotzdem kann dieser ‘Fingerschmuck’ auch ganz witzig sein. Meist wählen Kunden zwei Worte aus, die jeweils aus vier Buchstaben bestehen. Wer dann eine Faust ballt, zeigt dem Gegenüber die gestochene Botschaft auf den Fingerknöcheln.
Hier hat sich der Kunde “plan ahead” (vorausplanen) auf die Knöchel stechen lassen. Allerdings fehlt bei diesem Tattoo ein ‘d’. Hoffentlich handelt es sich hier um einen Metakommentar, nämlich dass man letztendlich nichts im Leben vorausplanen kann und nicht um einen Rechtschreibfehler.
Das Beste draus machen

Haarausfall ist ja häufig bei Männern ein Thema, auch wenn es gelegentlich ebenfalls Frauen trifft. Wie der Einzelne damit umgeht, hängt wahrscheinlich ganz von den Umständen ab und dem individuellen Temperament. Es gibt ohne Frage Leute, die ganz selbstbewusst Glatze tragen und dann gibt es Personen wie auf unserem Foto.
Der Mann, der vielleicht eher kreisrunden Haarausfall hatte, hat sich nämlich seinen Hinterkopf tätowiert. Dabei wurde geschickt das übrig gebliebene Haupthaar in das Tattoo mit integriert (man achte auf die Augenbrauen!). Auch wenn wir die Idee super finden, ist das gestochene Gesicht doch irgendwie … ungewöhnlich. Wenn der Träger allerdings mal nicht auf das Tattoo angesprochen werden möchte, kann er es glücklicherweise unter einer Perücke verstecken.
Wir legen uns nicht mit Mike Tyson an

Mike Tyson ist eine Boxlegende. Der Schwergewichtsboxer konnte während seiner aktiven Laufbahn gleich mehrere Weltmeistertitel einheimsen. Allerdings war Mikes Karriere auch von einigen Skandalen geprägt. Unvergessen dürfte wohl sein, wie der Sportler seinem Gegner Evander Holyfield 1997 ein Teil des rechten Ohr abbiss.
Wir sagen also besser nichts Negatives über Mikes Gesichtstattoo. Aber unter uns, es ist kein schlecht gestochenes Tattoo. Ob es einem persönlich gefällt, steht ja auf einem ganz anderen Blatt Papier. Mike ist außerdem so berühmt, dass er sich um die Konsequenzen aufgrund des auffälligen Körperschmucks keine Sorgen machen braucht. Er hat genug Geld, dass er sich in naher Zukunft nicht auf einen Job als Bankangestellter bewerben muss.
Ein ungewöhnliches Motiv

Wer zur Tätowiererin geht, hat sich meist Gedanken gemacht, welches Kunstwerk er bzw. sie für immer auf der Haut tragen möchte. Aus diesem Grund wählen viele Menschen Motive aus, die für sie eine Bedeutung haben. Am leichtesten zu entschlüsseln ist die Symbolik eines Tattoos, wenn es sich beispielsweise um ein Herz handelt, in dem ein Name steht.
Bei diesem Tattoo fragen wir uns allerdings schon, warum sich jemand für dieses Motiv entschieden hat. Die Assoziationen, die man zu diesem bequemen Bürostuhl machen kann, sind breit gefächert. Mag der Träger oder die Trägerin gerne ruhige Fernsehabende? Ist das Lebensmotto der Person “Probier’s mal mit Gemütlichkeit”? Fragen über Fragen …
Fast-Food-Liebe

Da sind wir schon wieder beim Thema “Motivwahl”. Wie schon bereits erwähnt, machen sich viele Leute lange Gedanken dazu, was sie sich bei einem Tätowierer stechen lassen sollen. Wir würden die Person gerne kennenlernen, die sich dabei für einen Hamburger unter Palmen entschieden hat.
Wahrscheinlich ist es jemand, der gerne in einen BigMac beißt. Und warum sollte man das Schnellgericht nicht unter Palmen genießen? Symbolisch steht der Strand doch für gute Laune und Spaß. Das macht also viel mehr Sinn als ein Burger im Regen. Nur ein Hinweis sei uns gestattet: Diese Palmenblätter beeindrucken uns nicht. Die wirken doch eher etwas uninspiriert. Letztendlich muss der Träger aber ja mit seinem Tattoo glücklich sein.
Now or never

Es gibt viele Leute, die sich ein Lebensmotto auf die Haut stechen lassen. Häufig werden dazu Zeilen aus Gedichten oder Songtexten ausgewählt. So weit, so normal. Dieses Tattoo erstaunt uns allerdings aufgrund der Vielzahl an Fehlern. Ja, der Musiker Jon Bon Jovi hat mit seiner Band “Bon Jovi” einen Song, der “It’s my life” heißt (Fußballfans erinnern sich vielleicht: Es war der ZDF-Titelsong während der Fernsehübertragungen der Europameisterschaft 2000).
Beim Tattoo ist allerdings der Titel falsch geschrieben. Englischlernende mit Grundkenntnissen werden wissen, dass “it’s is” (sic) doppelt gemoppelt ist. Dazu kommt noch das “Jon Bovi”. Aber wer weiß, vielleicht ist das Tattoo nur ein Witz und weist daraufhin, wie chaotisch und verdreht das Leben des Trägers ist …
Tribut

Tribut-Tattoos sind, das wissen wir jetzt ja schon, sehr beliebt. Viele Leute lassen sich daher auch gerne ein Porträt ihres Lieblingskünstlers stechen. Die Punker der Band “Green Day”, die mittlerweile weit mehr als 75 Millionen Tonträger verkauft haben, zieren daher sicherlich die Haut vieler Musikliebhaber- und liebhaberinnen.
Porträt-Tattoos gehören allerdings mit zu den schwierigsten Motiven, die man wählen kann und sie fordern eine erfahrene Hand bei der Ausführung. Aus diesem Grund müssen wir hier leider sagen: Die Jungs von “Green Day” sind nicht sonderlich gut getroffen. Insgesamt ist die Komposition des Motivs auch nicht sehr gelungen, weil einfach zu viel freie Haut zwischen den einzelnen Tattooelementen zu sehen ist, was das ganze Bild letztendlich zusammenhangslos wirken lässt.
Hardcore-Fan

Wir haben gerade ja schon darüber gesprochen, dass sich Musikliebhaber gerne Tattoos stechen lassen, die ihre Liebe zu dem Künstler zum Ausdruck bringen sollen. Hier haben wir ein Extrembeispiel gefunden oder hättet ihr euch dieses Drake-Tattoo auf die Stirn stechen lassen?
Da können wir nur hoffen, dass sich der Musikgeschmack der jungen Frau niemals ändern wird. Ansonsten würden wir empfehlen, dass sie sich den Pony lang wachsen lässt, um das Tattoo zu verstecken. Natürlich könnte sie sich auch das Tattoo weglasern lassen, aber diese Prozedur kann teuer werden und häufig muss man auch mehrere schmerzhafte Sitzungen über sich ergehen lassen.
Shortcut

Shortcuts sind ohne Frage äußerst nützlich. Bei Windowscomputern dürfte eine der bekanntesten Tastenkombinationen CTRL + ALT + DEL sein, mit der man eine Anwendung schließen oder gleich sein ganzes System neu starten kann.
Auf unserem Bild sehen wir eine Person, die sich offensichtlich den ganzen Text tätowieren ließ, den man angezeigt bekommt, wenn man den Taskmanager aufruft. Allerdings ist das Tattoo so gestochen worden, dass man einige Worte nur schwer lesen kann. Denn sobald die Person ihren Arm anspannt, verschwinden Worte und machen den Text unleserlich. Wenn es denn gerade dieses Motiv sein muss, dann wäre es unserer Meinung viel sinnvoller gewesen, sich auf dem Rücken tätowieren zu lassen.
Die Sache mit dem Mut

Klar, jeder möchte gerne Mut haben. Im Leben gibt es schließlich viele schwierige Situationen, in denen uns eine Extraportion Furchtlosigkeit sehr guttun würde. Von daher können wir sehr gut verstehen, dass sich die Person ein Tattoo stechen lassen wollte, dass sie daran erinnert, sich unerschrocken ihrem Leben zu stellen.
Hier hat sich der Tattoo-Kunde für ein John Wayne Zitat entschieden, das eigentlich so geht: “Courage is being scared to death, saddling up anyway”. Das Problem an unserem Beispiel: Leider ist das englische Wort für Mut falsch geschrieben, es gibt kein Wort, das “Coarage” (sic) heißt. Also, immer schön im Deutschunterricht (bzw. hier Englischunterricht) aufpassen, denn Rechtschreibfehler sind gerade bei Tattoos nicht cool!
Musik-Playlist

Hier seht ihr eine Konzertliste, die sich jemand stechen ließ und wir sind uns nicht sicher, ob wir die Idee gut oder schlecht finden. Irgendwie ist es ja ganz schön, wenn man eine Erinnerung an die tollen Konzertmomente hat, die man erlebt hat. Bei dieser Liste stellen sich uns aber einige Fragen.
Zunächst einmal: Warum liegen zwischen dem ersten “Green Day”-Konzert und dem “Nickelback”-Konzert zehn Jahre? Wer ist Gwen Stafani oder sollte es sich hier etwa um die “No Doubt”-Sängerin Gwen Stefani handeln? Warum geht man überhaupt zu einem “Nickelback”-Konzert? Eins steht aber auf jeden Fall fest, die Person auf unserem Bild hat einen breit gefächerten Musikgeschmack …
Jeb4Prez

Hinter diesem Tattoo steht eine besondere Geschichte: Damals, als Vine noch ein Ding war, hatte der Creator Vic Berger IV folgende Idee: Wenn ein peinlicher Vine-Clip, den Berger gemacht hatte, eine Million Ansichten bekommt, dann würde er sich “Jeb 4 Prez” am Hals stechen lassen (Jeb steht dabei für Jeb Bush, der 2016 zur Präsidentschaftswahl antreten wollte).
Berger soll damals 350 Dollar für das Tattoo bezahlt haben, allerdings wurde online heftig darüber gestritten, ob sich der Vine-Creator dieses Tattoo wirklich machen ließ. Na ja, wir hoffen ehrlich gesagt, dass es sich um einen Scherz handelt und der Körperschmuck nicht echt ist, schließlich beendete Jeb seine Präsidentschaftskandidatur aufgrund von enttäuschenden Ergebnissen frühzeitig.